Nachdem die Umsatzzahlen seit Jahren rückläufig waren, wurde im Jahr 2008 der Versuch unternommen, diesen Trend durch neue Motorademodelle zu stoppen. Dabei waren Neuheiten, die in der Form noch nicht dagewesen waren, aber auch altbewährte Konzepte.
Ganz besonders von der gestiegenen Nachfrage nach Supermotos, einem Mix aus Sportmaschine und Enduro, konnte der Motoradhersteller Aprilla mit seiner SMV Dorsoduro.
BMW brachte zum einen mit der F 800 GS eine neue Reiseenduro heraus und zum anderen komplettierte man mit der HP 2 Sport sein Angebot an sportlichen und leichten Boxer-Motorädern.
Der italienische Motoradhersteller Ducati ließ mit der 180 PS starken 1098 R die Herzen von Liebhabern schneller Motoräder höher schlagen, die 1098 R ist übrigens das stärkste bisher von Ducati gebaute Zweizylinder-Motorad.
Auch der Kult-Motoradhersteller Harley-Davidson war nicht untätig und konnte seine Fan-Gemeinde mit der neuen FXCW Rocker, einem Motorad im klassischen Chopper-Stil mit langgezogener Gabel, erfreuen.
Ganz neue Wege ging der japanische Motoradhersteller Honda mit der DN-01. Diese ganze neue Art von Motorad vereinigt die Kraft eines ganz normalen Motorads mit dem Bedienkomfort eines Rollers und der Coolness eines Cruisers.
Das japanische Konkurrenzunternehmen Kawasaki vertraute im Gegensatz zu Honda auf die altbewährten Ninja Modelle und brachte die Ninja 250 R und das Top-Modell Ninja ZX-10R auf den Markt.
Moto Guzzi besann sich auf das Design der goldenen 70er Jahre und präsentierte die V7 Classic. Im Bereich der Reise-Enduros machte man mit der Stelvio BMW Konkurrenz.
Rückblicken ist es zwar nicht gelungen den negativen Trend umzukehren, zumindest konnte er aber abgeschwächt werden.